Märchen zum Leben
 
mittwochs - 14 tägig - 20.00 Uhr - im Moksha - Arnoldstrasse 16 - 01307 Dresden
 
 
 
   

Das Leben will, das wir erblühen wie ein Baum. Es sendet uns Engel oder Arschengel an die Seite, die uns weiter bringen können, wenn wir sie annehmen.
Viele Märchen tragen in sich Lebensweisheiten, Bilder, die uns unser Leben erklären können, die Herausforderungen normaler werden lassen. So manches im eigenen Leben erscheint schwierig bis unlösbar, undurchsichtig. Das ist oft nichts Besonderes, sondern relativ normal in den Lebensentwicklungen. Leben ist eine Kraft, die seit Millionen Jahren am Wirken ist, es ist weiser als wir, die wir erst einige tausend Jahre versuchen, mit dem was hier so los ist, klar zu kommen. In Märchen stecken genau diese Botschaften, die wir brauchen, um unser Leben einzusortieren, klarer zu sehen, zu erkennen, wo jeder gerade steht. Eine problematische oder, lasst uns besser sagen: "herausforderne" Situation ist oft einfacher zu lösen, wenn sie benannt ist.
Märchen holen uns in unserem Menschsein ab. Märchen nähren die Seele, das Herz und das Hirn, doch letzteres eher weniger. Denn die Märchen wirken ganzheitlich, manchmal nicht spürbar. Wenn wir beginnen, die Märchen zu analysieren, sie auseinander zu nehmen, verlieren sie ihre wirkende, heilsame Kraft.

 

Seit mehreren Jahren erzähle ich Märchen der Welt und ich habe genau das alles erlebt und erfahren und möchte Euch teilhaben lassen. Im Rythmus von 14 Tagen werde ich Mittwochs ab 20.00 Uhr Märchen erzählen. Es werden Märchen und Mythen der Welt sein, schön und schaurig, lehrreich ohne Moral und Zeigefinger.

Die Abende beginnen mit einer Willkommensrunde und enden mit einer Abschlussrunde. Dauer etwa 1,5 Stunden, abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden. Bitte vorher anmelden ... ist keine Voraussetzung, um am Abend teilnehmen zu können ... nur für mich als Vorfreude, wer kommt.
Märchen sind ein anerkanntes Kulturgut der Menschheit und gehören niemandem - und so möchte ich niemanden ausschließen:

Der Abend kostet 5-10 Euro, je nach Vermögen, und wer kein Geld hat, kann auch Äpfel mitbringen oder einen Kuchen ... oder ein Lied.

Seid mir willkommen - lasst uns die Intuition einladen - sie verbindet uns mit uraltem Wissen und ist weiser als alle Wissenschaft.

 

 
Programm
 
  3. Mai Meldiuns Reise (keltisch)  
  Meldiun ist der Sohn einer Äbtissin und eines Piratenkapitäns - schon mal ein sehr spannender Beginn - Doch er weiß nichts davon, denn er wächst mit seinen Brüdern bei einer Königin auf - dann erfährt er, dass sein Vater ermordet wurde und schwört Rache - er fährt mit 16 Begleitern und seinen Brüdern hinaus aufs Meer - doch als er an Land springen will, um den Mörder seines Vaters zu töten, da wird das Boot von einem Sturm gepackt und aufs Meer hinaus getrieben: Aus drei Tagen werden drei Jahre voller Abenteuer: eine keltische Odysee. Am Ende schließt er Frieden mit sich und dem Mörder seines Vaters.  
  17. Mai Der weiße Wolf (deutsch)  
  Ein König verirrt sich im Wald und wird von einem Jäger aus dem Wald geführt. Doch dieser hat sich das zum Lohne ausbedungen, welches dem König zu Hause als erstes begegnet - der König hofft: Sein Hund - doch es wird seine liebste Tochter. ... Ein weißer Wolf trägt die Prinzessin zum "Bösen Jäger" - Doch sie und auch der Wolf kann frei werden, wenn sie es schafft, auf der langen Reise über Berg, Tal und Wüste kein Wort zu sprechen ..  
  31. Mai

Die 12 Schwäne (deutsch)

 
  Ein Bauernsohn bekommt das Zauberhemd einer schönen Frau zu fassen, so dass sie sich nicht wieder in einen Schwan wandeln kann. Er bekommt von ihr einen Beutel, der immer wieder Geld enthält. So wird sie wieder Schwan und sie verrät ihm, dass er sie über Jahr und Tag befreien kann, wenn er ihren Worten folgt. Der Bauernsohn wird reich und fährt durch die Welt. Über Jahr und Tag ist er zurück, doch er verbockt es und immer wieder folgt er nicht dem, was ihm gesagt wird ... schafft er es zum Schluss den "inneren" Stimmen zu folgen?  
  14. Juni Der Apfelbaum (türkisch)  
  Ein Apfelbaum trägt jedes Jahr nur einen einzigen Apfel - doch den holt sich ein Drachen. Der Sultan hat drei Söhne - der jüngste schafft es, diesen Apfel zu holen. Doch er hat den Drachen nur verletzt und so machen sich die drei Söhne auf den Weg, den Drachen zu töten. Der Jüngste wird von seinen Brüdern verraten. Doch das Leben leitet und führt ihn und seine Braut steht auch zu ihm. So wird er schlussendlich Sultan und ein gerechter Herrscher - wie? Hört selbst.  
  28. Juni Die Prinzessin im Felsenriff (deutsch)  
  Der Bauernsohn Heinrich wächst mit einem Königssohn auf - als sie alt genug sind, verliebt sich der Königssohn unsterblich in die Prinzessin im Felsenriff. Die Brüder machen sich auf, um sie zu erlösen. Dabei kommen sie in eine zauberische Waldhütte, in der Heinrich von einer schwarzen Jungfrau Geheimnisse für ihre Reise und die Erlösung der Prinzessin erfährt. Auf der Rückreise hört er, dass eine junge Hexe die Prinzen verderben will und wie er es verhindern kann. Doch: Wenn er dieses Wissen verrät, wird er zu Stein und so handelt er für alle unverständig. Sie kommen glücklich zurück ins heimatliche Königreich, doch es wird ihm schlecht gedankt ... denn um sich vom Galgen zu retten, erzählt er seine Geheimnisse und wird zu Stein ... doch das ist nicht das Ende ...  
Juli Ferienpause
  8. August Das singende Meer, der tanzende Apfel und der wahrsagende Vogel (südfranzösisch)  
 

Eine Bauerstochter verrät ihrer Schwester ihr größtes Geheimnis: "Wenn ich den König heirate, dann schenke ich ihm Zwillinge, die goldene Ketten unter der Haut ragen." Der König reitet in diesem Moment vorbei und nimmt sie zur Frau. Doch die Mutter des Königs hat einen Hass auf das Mädchen geworfen und als die Kinder mit ihren goldenen Ketten geboren werden, läßt sie diese ins Meer werfen. Die Königsmutter kann die Schuld auf die Frau schieben und so verrät der König seine Frau, sie muss nun unter dem Tisch bei den Hunden leben ... bis die Kinder zurückkehren.
Mit Hilfe des tanzenden Apfels und des wahrsagenden Vogels wird die Mutter entlarvt und soll bestraft und getötet werden. Doch diese alten Gesetze verbieten, dass der Sohn die Mutter tötet. Er verbannt seine Mutter in ein Kloster und will sich selbst die Strafe auferlegen .... Doch das Leben ist und stärker und weiser als sein Wille.