Frank-Ole Haake

Atelier in der Schokofabrik
Hopfgartenstrasse 1a
01307 Dresden
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sound@ole-bildermensch.de
Angebote für Kindergärten und Schulen u.ä.

Die folgenden Angebote wurden für Kindergärten und Grundschulen entwickelt, gelten aber auch für ähnlich gelagerte Projekte. Die Kosten pro Kind betragen 2,00 Euro. Es gibt allerdings eine begrenzte Menge an Zuschüssen. Sollte also eine große Diskrepanz zwischen Wollen und Können bestehen, bitte einfach vertrauensvoll melden. Diese Themen sind so wichtig, dass es nicht an finanziellen Möglichkeiten scheitern soll.
Desweitern gibt es auch die Möglichkeit, im Rahmen dieser Ausstellung oder danach diese Themen extern zu erarbeiten: Ich komme in Ihre Einrichtung.

Die hier gezeigten Bilder entstanden in den Jahren 1999 bis 2005 während der Arbeit mit Dresdner Schülern zum Thema: "Eisenhans" oder "Wie seht ihr Euch als Erwachsene" in allen Schulformen. Daraus entstand das Buch: "... und dann fiel eine große Scherbe von oben herunter - Männerbilder von, über und mit Jungen aus Dresden, Dokumentation eines Experiments" Das Buch wurde in einer Auflagenhöhe von 1.000 Stück gedruckt und an Dresdner Schulen und Einrichtungen verteilt -
Ich kann es Ihnen gern als CD zum Unkostenbeitrag von 5 Euro zusenden.

Angebote für Kindergärten (Dauer 1 Stunde)

Es gibt wunderschöne Märchen zu den Themen „Junge-Sein“, „Entwicklung vom Jungen zum Mann“ –
Bekannt ist „Der Eisenhans“, aufgeschrieben von den Gebrüder Grimm. Doch auch andere Kulturen haben passende Märchen: „Der Mann in allen Farben“ aus Frankreich z.B. oder „Der Steinjunge“ der Pawnee.

Es gibt die Möglichkeit, die Märchen einfach zu hören oder auch anschließend zu malen.

Angebote für Grund- und Mittelschulen und Gymnasien
Ikaros und Minotaurus (Dauer 2 – 3 Stunden)

sind zwei tragische Gestalten aus der griechischen Mythologie. Der Vater des Ikaros baut den Irrgarten des Minotaurus. Was geschieht, wenn Ikaros landet, wenn Minotaurus ein sanftes Wesen wäre? Schreiben wir neue Geschichten.

Parzival - Der Weg vom Jungen zum Mann - vom Umgang mit Fehlern und der eigenen Vision (Dauer 2 – 3 Stunden)

Parzival beschreibt den Weg eines Jungen, der mit offenem Herzen in die Welt zieht, um sich selbst zu finden und sein Schicksal zu erfüllen, seine Berufung zu leben.

Er wächst als Königssohn im Walde auf, alle rufen ihn nur: "lieber Sohn, mein Sohn, schöner Sohn". Seinen wahren Namen: "Der quer hindurchgeht" weiß er nicht. Erst als er hinaus zieht, sich von der Mutter Herzeloyde, löst, erfährt er ihn. Doch sie läßt ihn als Narren in die Welt ziehen, in der Hoffnung, das er zu ihr zurück kehrt. Ihr Sohn war ihr ein und alles. Der Vater von Parzival, ein großer und berühmter König, fiel im Krieg.
Parzival hat ihn nie gesehen. Doch Parzival kehrt nie zurück ...

Auf seinem Weg richtet er erst einmal Schaden an: Seine Mutter hatte ihm geraten, den Ring einer schönen Frau zu erlangen. Diesen raubt er einer Herzogin, küsst sie dabei ... allerdings ohne sie zu fragen ... sie schlief noch. Daraus erwächst ihr Schaden, weil ihr Mann felsenfest überzeugt ist, sie hatte ein Liebesabenteuer - ein Jahr später rückt Parzival es wieder gerade und schwört, dass sie unschuldig sei und ER ihr das Leid angetan habe ... nun wird sie wieder glücklich. Er selbst tötet im Zorn seinen Cousin, den Roten Ritter, um dessen Rüstung willen. Auch hier weiß er es nicht.

Doch schon am Hofe von König Artus geschehen Wunder, als der Narr mit Namen Parzival erscheint: Eine Dame, die geschworen hat, erst zu lachen, wenn der Herrlichste käme und noch nie lachte, tut es nun. Dafür wird sie sogleich geprügelt, vom Senneschal des Königs, der hatte dazu keinerlei Recht und auch ein Ritter, Anator mit Namen, der geschworen hatte, erst zu sprechen, wenn Frau Kunneware lacht, spricht ... dafür bekommt auch er Prügel. Parzival, der das Herz an der rechten Stelle hat, schwört, das zu rächen und so schickt er alle Ritter, die er besiegt, zum Schutz von Frau Kunneware an Artus Hof ... Das nächste Wunder kann er nicht fassen: Er kommt zum Gral, einem lebensspendeneden Stein. Doch der König, ein Bruder seiner Mutter, siecht mit einer bösen Wunde seit vielen Jahren. Parzival, der Bartlose, schweigt. Seine Jugend, seine Unerfahrenheit, seine Scheu und Scham verschließen ihm den Mund ... er kann dem Gralskönog weder Mitgefühl ausdrücken noch Erbarmen zeigen ...

So erfährt Parzival ein wenig später himmelhoch jauchzende Freude: Er wird Ritter der Tafelrunde und im nächsten Moment tiefes Entsetzen: seine Verfluchung durch Kundrie die Zauberin, der Hüterin des Grals ... Er macht sich sogleich auf den Weg, um das von ihm angerichtete Unheil zu sühnen und den Gralskönig von seinem Leid zu erlösen ... ein langer, einsamer, schwerer Weg, der ihn auch an Gott zweifeln läßt. An einem Karfeitag trifft er einen Einsiedler, Tevrezent. Dem öffnet er sich und so entspinnt sich ein heilendes Gespräch zwischen Männern und Parzival erfährt endlich seine Geschichte ...